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Google Analytics in der Schweiz

Strategy & Tools

22.5.2026

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Warum ich meinen Kunden heute zu Alternativen rate

In der Webdesign-Welt gibt es ein Thema, das immer für rauchende Köpfe sorgt: Datenschutz. Besonders die Frage: "Darf ich Google Analytics (GA) in der Schweiz ohne Cookie-Banner nutzen?"

Ich bin kein Anwalt und gebe keine Rechtsberatung. Aber als Webdesigner sehe ich in der Praxis, wo bei meinen Kunden der Schuh drückt. Und mein Fazit lautet: Nur weil man es vielleicht gerade noch irgendwie rechtfertigen kann, heisst es nicht, dass es eine gute Idee ist.

Die Herausforderung mit der "Schweizer Insel"

Ja, in der Schweiz sind die Regeln (noch) etwas anders als in der EU. Aber mal ehrlich: Wer kann garantieren, dass keine Besucher aus Deutschland oder Österreich auf der Seite landen? Sobald das passiert, bewegt man sich auf dünnem Eis. In der EU dürfen keine Analytics-Cookies gesetzt werden, wenn der Benutzer nicht explizit eingewilligt hat.

Dazu kommt die Debatte um den Datentransfer in die USA. Rechtlich ist es heikel, personenbezogene Daten dorthin zu senden – das US-Datenschutzniveau entspricht nicht dem in der Schweiz oder EU.

Warum 95 % der KMU kein Google Analytics brauchen

Hand aufs Herz: Nutzt du wirklich alle 500 Berichte in GA? Die meisten meiner Kunden wollen wissen:

Google Analytics ist ein mächtiges Tool für Profi-Marketer, aber für eine normale KMU-Webseite ist es oft einfach "Overkill". Es macht die Seite langsamer und nervt Besucher mit Banner-Abfragen.

Wann Google Analytics trotzdem Sinn macht

Um fair zu bleiben: Es gibt Situationen, in denen GA tatsächlich die richtige Wahl ist.

In diesen Fällen ist GA mit einem sauberen Cookie-Banner und einer ordentlichen Datenschutzerklärung der richtige Weg… nicht ohne Aufwand, aber sinnvoll.

Für alle anderen KMU stellt sich die Frage: Brauche ich das Setup wirklich, oder reicht mir eine schlanke, privacy-freundliche Lösung?

Meine Lösung: Privacy-First mit Umami

Ich habe mich entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Ich empfehle Umami. Es ist die Antwort auf das ganze Datenschutz-Chaos:

  1. Keine Cookies: Wir müssen niemanden fragen, weil wir niemanden persönlich verfolgen. Das bedeutet: Kein nerviges Cookie-Banner nötig.
  2. Performance: Das Tool ist federleicht. Deine Webseite bleibt schnell und Google liebt schnelle Seiten.
  3. Transparenz: Die Daten bleiben dort, wo du sie haben willst (z. B. auf Servern in der EU oder der Schweiz), statt im Google-Universum zu verschwinden.
  4. Zuverlässigere Daten: Google Analytics wird von Adblockern und Datenschutz-Browsern wie Apples Safari zunehmend blockiert. Bei vielen Seiten fehlen dadurch grosse Anteile der Besucher in den Statistiken. Umami wird nicht blockiert, weil es eben keine Daten sammelt, die es zu blockieren gäbe. Gerade in der Schweiz, wo jeder zweite Besucher ein Apple-Smartphone nutzt, macht das einen spürbaren Unterschied.

Fazit: Das bessere Statement setzen

Anstatt sich zu fragen "Was ist gerade noch legal?", sollten wir uns fragen: "Was ist das beste Erlebnis für meine Kunden?"

Ein Verzicht auf aggressives Tracking ist im Jahr 2026 ein Qualitätsmerkmal. Es zeigt: Wir respektieren eure Privatsphäre. Das ist oft mehr wert als jede noch so tiefe Datenanalyse.

Willst du deine Analytics aufräumen?

Ich helfe dir dabei, Umami einzurichten: Für den vollen Durchblick ohne das rechtliche Kopfzerbrechen.

Hinweis: Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Sicht als Webdesigner wider und stellt keine Rechtsberatung dar. Für eine rechtsverbindliche Einschätzung wende dich an einen Datenschutzanwalt oder informiere dich direkt beim EDÖB.

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