Wenn du eine neue Webseite planst, stösst du schnell auf eine Grundsatzfrage: WordPress oder etwas anderes? Ich habe diese Frage für mich klar beantwortet. Ich baue Kundenprojekte heute fast ausschliesslich mit Webflow. Hier ist, warum.
Warum meine Wahl auf Webflow fällt
WordPress ist mächtig, flexibel und hat das halbe Internet gross gemacht. Für die Projekte, die bei mir auf dem Tisch liegen, passt es trotzdem selten.
Ich betreue bestehende WordPress-Seiten von Kunden, mache Updates und flicke, was kaputtgeht. Genau dort sehe ich immer wieder die gleichen Muster, und genau darum baue ich neue Seiten mit Webflow.
Die Probleme, die ich bei WordPress immer wieder sehe
- Ständige Updates: Core, Theme und Dutzende Plugins wollen alle gepflegt werden. Vergisst du eines, hast du schnell ein Sicherheitsproblem.
- Plugin-Abhängigkeit: Für fast jede Funktion brauchst du ein Plugin. Jedes davon ist ein mögliches Einfallstor und eine zusätzliche Fehlerquelle.
- Sicherheit: WordPress ist das meistgenutzte CMS der Welt und damit auch das beliebteste Angriffsziel.
- Performance: Viele Plugins und aufgeblähte Themes bremsen die Ladezeit. Und langsame Seiten ranken schlechter bei Google.
Was Webflow besser macht
- Visual Development: Ich gestalte direkt im Browser und Webflow erzeugt im Hintergrund sauberen Code. Kein Baukasten-Gefühl, aber auch kein reines Programmieren.
- Hosting inklusive: Schnelles, sicheres Hosting auf einem globalen CDN ist direkt dabei. Kein separater Anbieter, kein Server-Stress.
- Kein Plugin-Chaos: Die wichtigsten Funktionen sind eingebaut. Weniger Teile, die kaputtgehen können.
- Wartungsarm: Keine ständigen Updates am Sonntagabend. Das spart dir und mir Zeit und Nerven.
Ehrlich: wann WordPress trotzdem Sinn macht
Ich will fair bleiben. Es gibt Fälle, in denen WordPress die richtige Wahl ist:
- Redaktion mit vielen Autoren: Rollen, Rechte und Freigabe-Workflows gehören bei WordPress zum Standard. In Webflow braucht jede Person einen bezahlten Zugang.
- Eigene Serverlogik: Mitgliederbereiche, Kursplattformen, Foren, Buchungssysteme oder die Anbindung an eine Warenwirtschaft. Sobald im Hintergrund wirklich gerechnet werden muss, ist ein selbst gehostetes System flexibler.
- Sehr grosse Inhaltsmengen: Das Webflow CMS hat je Plan eine Obergrenze bei den Einträgen. Bei zehntausenden Beiträgen oder Datensätzen wird es eng oder teuer.
- Datenhoheit als Vorgabe: Wenn Inhalte und Daten zwingend auf einem eigenen oder schweizerischen Server liegen müssen, fällt eine gehostete Plattform weg.
- Ein bestehendes, sauber gepflegtes Setup: Läuft die Seite und kümmert sich jemand konsequent um Updates und Sicherheit, gibt es keinen Grund für einen Wechsel.
Ein grosser Blog allein ist übrigens kein Argument für WordPress. Hunderte Artikel, Kategorien, Filter und eine Suche baue ich genauso im Webflow CMS. Entscheidend ist nicht die Menge an Text, sondern wer damit arbeitet und was im Hintergrund passieren muss.
Warum Webflow für KMU die bessere Langzeit-Lösung ist
Für die allermeisten KMU geht es nicht um maximale Komplexität, sondern um eine Seite, die schnell ist, sicher läuft und wenig Pflege braucht. Genau hier spielt Webflow seine Stärken aus. Du bekommst eine professionelle, schnelle Webseite, ohne dass im Hintergrund ständig etwas gewartet werden muss. Das ist langfristig günstiger und entspannter.
Fazit
WordPress ist nicht schlecht. Aber für meine Kunden in der Schweiz ist Webflow in den meisten Fällen die bessere, sicherere und wartungsärmere Lösung. Weniger bewegliche Teile, weniger Risiko, mehr Fokus auf das, was zählt: deine Webseite.
Du planst eine neue Webseite?
Wenn du deine Seite mit Webflow umsetzen lassen willst, melde dich. Im kostenlosen Erstgespräch zeige ich dir, wie das für dein Projekt aussehen könnte.